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Lohne

Lokale Unternehmen zum Thema Industrie Lohne

Die produzierende Industrie in Lohne ist ein wichtiger Faktor für Arbeitsplätze in der Region Lohne und zudem eine wichtige Einnahmequelle für die Stadt. Um einen Überblick über Unternehmen aus der Industrie in Lohne zu erhalten, stellen wir Ihnen hier alle wichtigen Informationen zur Verfügung.

  • Pöppelmann GmbH & Co. KG

    Pöppelmann GmbH & Co. KGSeit 1949 hat sich Pöppelmann mit fünf Produktionsstandorten sowie 550 Spritzgussmaschinen, Tiefziehanlagen und Extrudern zu einem der führenden Hersteller in der kunststoffverarbeitenden Industrie entwickelt. In über 90 Ländern schätzt man die Qualität „made by Pöppelmann“. Und das in ganz unterschiedlichen ...

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  • Franz Tölke GmbH

    Franz Tölke GmbHVerlässlichkeit. Eine altmodische Tugend? Wer das meint, darf uns gerne altmodisch nennen. Seit mehr als 50 Jahren bauen wir Sondermaschinen, die flexibel und schnell sind. Maschinen, die zuverlässig funktionieren. Und wenn doch mal eine ausfällt, sind unsere Servicetechniker schnell vor Ort und bringen sie ...

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  • Franz Henke GmbH & Co. KG

    Franz Henke GmbH & Co. KGDie Henke GmbH & Co. KG ist ein kunststoffverarbeitendes Unternehmen mit Sitz in Lohne und stellt Verpackungen und andere Produkte für die Lebensmittelindustrie, Technik und Gartenbau her. Henke kann auf eine fast 90-jährige Firmengeschichte zurück blicken: bereits im Jahre 1924 von Franz Henke als Korkenhersteller ...

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  • Hackstedt Verpackungswerk GmbH & Co. KG

    Hackstedt Verpackungswerk GmbH & Co. KGDer Verpackungs- und Kartonagenhersteller Hackstedt aus Lohne ist eines der ältesteten Industrieunternehmen in Lohne. In der über 100-jährigen Geschichte des familiengeführten Traditionsbetriebes gab es immer wieder spannende Veränderungen und Weiterentwicklungen. Im Jahre 1913 von den Brüdern Franz und August ...

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Industriebetriebe im Mittelstand

Im Bereich der Industrie sind nicht nur Konzerne und Großunternehmen vereinigt. Der überwiegende Teil aller Industriebetriebe wird vom Mittelstand gestellt, denn die Größe eines Unternehmens ist zunächst kein Hinweis darauf, ob es als Industriebetrieb oder als Handwerksbetrieb zu sehen ist. In den Bereich der Industrie fallen hingegen alle Produktionszweige, die einer Massen- oder Serienfertigung nachgehen.

Schon in früheren Jahrhunderten gingen viele Handwerksbetriebe, aufgrund steigender Nachfrage, zur Serienfertigung über und nannten sich Manufakturen. Dies ist besonders aus der Porzellan- und Glasartikel-Produktion bekannt sowie aus der Herstellung von Bekleidungsstücken. Als Vorläufer der industriellen Fertigung nahmen Manufakturen bald Größen an, die mit dem herkömmlichen Handwerk nicht mehr in Einklang zu bringen waren. Zudem wurden Berufe und Ausbildungen benötigt, die sich vom Handwerk völlig unterschieden. Daher erhielten Industriebetriebe bald ihre eigenen Ausbildungs-Standards und ihre eigenen Kammern.

Der Übergang zwischen Handwerk und Industrie ist dennoch selbst in unsrer Zeit oft weiterhin fließend und kann mitunter zusätzlich an der Beschäftigungszahl und Branche festgemacht werden. Werften mit mehreren Tausend Mitarbeitern, die zum Beispiel große Schiffe in Einzelanfertigung mit einer Bauzeit von bis zu einem Jahr bauen, werden dennoch als Industriebetrieb gesehen. Ein anderes Beispiel ist die sogenannte Bauindustrie. Hierunter fallen unter anderem Betriebe, die sich mit der Produktion von Fertighäusern beschäftigen oder Großunternehmen die im Bereich Straßen- und Autobahnbau arbeiten. Dabei war das Baugewerbe ursprünglich ein rein handwerklicher Bereich.

Die gesamte Industrie ist somit in viele unterschiedliche Branchen aufgeteilt, wobei die Autoindustrie heute zum wichtigsten Zweig unserer Wirtschaft gehört. Einige Branchen jedoch beschäftigen sich nicht einmal mit der Herstellung von Waren und Gebrauchsgegenständen. Als Beispiel ist der Bergbau, die Öl und Gasförderung oder die gesamte Branche der Stromproduzenten zu nennen.

Sehr oft arbeiten heute Handwerk und Industrie weitgehend Hand in Hand. Um beim Beispiel der Autoindustrie zu bleiben, so ist diese Branche von vielen Handwerksunternehmen aus dem Bereich Werkzeugbau abhängig, welche ihre Werkzeuge in Einzelanfertigung für die industrielle Produktion herstellen. Selbstverständlich hat die Autoindustrie dennoch zusätzlich ihre eigenen Werkzeugbau–Abteilungen. Die Abhängigkeit der Industrie von kleineren Zulieferern hat sich in vielen Bereichen auf breiter Ebene entwickelt und reicht bis zur Fertigung ganzer Baugruppen.

Dies ändert dennoch nichts an dem Tatbestand, dass die Industrie die Grundlage für unseren Wohlstand und unseren Lebensstandard bildet.